Goldene Regeln
Verkehrssicherheit für Radfahrer
Unfälle passieren. Leider. Radfahrer können aber durch ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr ihre Sicherheit erhöhen, und so auch das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer indirekt beeinflussen. Eine Möglichkeit, die Radfahrer nutzen sollten, denn sie haben im Gegensatz zu Autofahrern keine Knautschzone und keinen Airbag. Der ADFC gibt Verhaltenstipps.
Rückblick: Ein sonniger Tag im Mai 2009. Michael Ruf, leidenschaftlicher Fahrradfahrer aus Freiburg im Breisgau, hält auf einer Fußgängerinsel inmitten einer vierspurigen Fahrbahn: Die Ampel zeigt rot. Als es grün wird, will Michael Ruf losfahren.
Doch rechts von ihm macht eine große dunkle Limousine einen Satz auf die Mittelinsel zu – in seiner Fahrspur hätte der Autofahrer eigentlich nur vor der Fußgängerinsel nach links abbiegen können und dürfen. Der Außenspiegel der Beifahrerseite erfasst den Radfahrer am Arm und reißt ihn mit sich. Michael Ruf prallt mit dem Hinterkopf gegen das Dach des Autos, bevor er auf dem Boden aufschlägt.
Derartige Unfälle ereignen sich auf Deutschlands Straßen hundertfach. „Rund 75 Prozent aller Unfälle, in die Fahrradfahrer verwickelt sind, finden zwischen Radfahrern und Autofahrern statt", sagt Martin Jobst vom ADFC-Expertenteam Verkehrssicherheit. Drei viertel dieser Unfälle werden von Kraftfahrzeugfahrern verursacht.
Erfahrungen und typische Unfallsituationen hat der ADFC zusammengetragen und Verhaltenstipps entwickelt, die er in der in Kooperation mit dem Bundesverkehrsministerium entstandenen Vortragsreihe „Sicher Rad fahren – Regeln und Tipps" publik macht. Bundesweit waren ADFC-Mitarbeiter unterwegs, um Radfahrern zu vermitteln, wie sie sicherer durch den Verkehr kommen.
| Den Vortrag „Sicher Radfahren" mit weiteren Tipps und Erklärungen in Wort und Bild können Sie hier als PDF-Datei herunterladen: |
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Die Inhalte dieser Seiten beruhen auf der Vortragsreihe „Sicher Radfahren – Regeln und Tipps". Gefördert durch:

