ADFC-Fachleute beim Verkehrsgerichtstag
Datum: 24. Januar 2012 // Kategorie: Verkehr und Recht, Über Uns
Am 50. Verkehrsgerichtstag vom 25. bis 27. Januar 2012 in Goslar nehmen ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn (l.) und Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann vom ADFC-Bundesverband teil.
Juristen, Wissenschaftler und Experten von Verbänden, Automobilclubs, Ministerien und Polizei werden unter anderem über die Ansprüche naher Angehöriger von Unfallopfern sowie über den Boom bei Fahrrädern mit Elektroantrieb diskutieren und anschließend Empfehlungen für den Gesetzgeber erarbeiten. Die beiden Fachleute des ADFC-Bundesverbands werden die Beratungen der Arbeitskreise zu Pedelecs und zu Shared Space verfolgen und Argumente des ADFC in die Diskussion einbringen - z. B. zu Führerschein-, Versicherungs- und Helmpflicht für Pedelecfahrer.
Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags werden häufig von der Politik aufgegriffen. Über den Radverkehr beriet er zuletzt vor drei Jahren im Rahmen des Arbeitskreises "Radfahrer im rechtsfreien Raum?". Manche Themen, die der Verkehrssicherheit nutzen könnten, lässt der einflussreiche Kongress aber aus. Schwierig sei zum Beispiel das Thema Tempolimit, sagte Kay Nehm, Präsident des Verkehrsgerichtstags, gegenüber der dpa. "Wenn wir das auf die Tagesordnung setzen, bekommen wir einen Glaubensstreit."
Weitere Informationen
» Internetseite des Deutschen Verkehrsgerichtstags


