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ECF wirbt auf Klimakonferenz fürs Radfahren

Datum: 16. Dezember 2009  //  Kategorie: Verkehr und Recht

ECF Kopenhagen

Der Europäische Radfahrerverband ECF wirbt auf der Klimakonferenz in Kopenhagen für das Radfahren. „Eine Verdreifachung des Radverkehrs in Europa auf Kosten des individuellen motorisierten Verkehrs kann 49,1 Millionen Tonnen CO2 oder fünf Prozent der verkehrsbedingten CO2-Emmisson einsparen", sagt ECF-Präsident Manfred Neun. Städte wie Sevilla, Bordeaux oder Mailand haben bereits die Charta von Brüssel unterzeichnet. Damit wollen sie das Fahrrad in ihre Mobilitätspolitik einbauen und für das Radfahren werben. Manfred Neun und ECF-Generalsekretär Bernhard Ensink hoffen, auf der Klimakonferenz weitere Städte für die Charta von Brüssel zu gewinnen.

Zudem hat der Verband mit rund 50 Journalisten eine Fahrradtour durch Kopenhagen unternommen. Die dänische Hauptstadt ist das beste Beispiel für eine jahrelange konsequente und erfolgreiche Radverkehrsförderung mit einem Radverkehrsanteil von 37 Prozent. Und es ist eine Stadt mit Visionen, bis 2015 will sie ihn auf 50 Prozent steigern und auch der Fußverkehr soll um 20 Prozent höher liegen. Informationen zum ECF und zur Charta von Brüssel auf www.ecf.com.

Foto: ECF-Präsident Manfred Neun und Marie Kastrup, eine der Organisatorin für die Velo-city Konferenz Global 2010 in Kopenhagen, haben mit rund 50 Journalisten eine Radtour durch die dänische Hauptstadt veranstaltet.


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