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Fahrradfreundlichkeit unterstützt die Gesundheit
der Mitarbeiter im Unternehmen

Datum: 19. August 2009  //  Kategorie: Kampagnen, Gesundheit

Alltagsradler treffen sich in der Stadt Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei zur Arbeit kommt und damit seinen Kreislauf in Schwung bringt, erreicht wach, konzentriert und gut gelaunt seinen Arbeitsplatz. Dies wirkt sich nicht nur gut auf die morgendliche Stimmung aus, sondern langfristig auf die Gesundheit - und damit auf die wirtschaftlichen Vorteile des Unternehmens.

Das merken auch immer mehr Betriebe, die sich für ihre Rad fahrenden Beschäftigten engagieren, wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und die Gesundheitskasse AOK beobachten.
„Fahrradparkplätze am Haupteingang oder Umkleideräume gehören heute bei innovativen, dynamischen Firmen einfach dazu", sagt die stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Heidi Wright.

 

Beim gezielten Ausbau der fahrradfreundlichen Infrastruktur von Unternehmen helfen die ADFC-Betriebsberater. Nach einem Kriterienkatalog bewerten sie die Lage vor Ort und geben Tipps für sinnvolle Investitionen. Anzahl und Qualität von Abstellanlagen und Umkleidemöglichkeiten fallen dabei ebenso ins Gewicht wie „weiche" Maßnahmen, mit denen die Firma die Radelwilligkeit ihrer Mitarbeiter fördert: Fahrradcodierungen und -checks, Info-Veranstaltungen, Bonus-Programme oder Betriebsausflüge per Fahrrad. Stimmt die fahrradfreundliche Infrastruktur, erhält es das Gütesiegel „ADFC-zertifizierter fahrradfreundlicher Betrieb". Weitere Informationen zum fahrradfreundlichen Betrieb und den Betriebsberatungen vom ADFC erhalten Sie hier.

Dass regelmäßiges Radfahren sich positiv auf die Gesundheit auswirkt - auch wirtschaftlich für das Unternehmen -, belegt eine Studie aus den Niederlanden, nach der radfahrende Mitarbeiter im Schnitt einen Tag pro Jahr  weniger krank sind.Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann so fit sein wie ein zehn Jahre jüngerer Mensch, der sich kaum oder selten bewegt. Das besagen Studien wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO (WHO-Charta „Verkehr, Umwelt und Gesundheit"). Denn regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden. Schon mit 30 Minuten leichter Bewegung wie Radfahren verbessern Radfahrer ihre körperliche Fitness. Das Praktische: Die halbe Stunde kann man auch aufteilen - zum Beispiel mit den Wegen morgens zur Arbeit und am Nachmittag wieder zurück, mit kleineren Besorgungen oder der Feierabendtour.

 

Radfahren wirkt sich positiv auf folgende Körperbereiche aus: Laut Studien ließe sich fast jede zweite leichte Depression mit regelmäßiger Bewegung verhindern. Die Lunge wird in moderatem Fahrtempo gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge und schützt so vor Infekten. Mit regelmäßigem Radfahren stärken Radfahrer auch ihr Herz-Kreislauf-System. Die verbesserte Pumpleistung des Herzens bringt ihren Blutkreislauf in Schwung. Dabei wird schädliches Cholesterin abgebaut, und gleichzeitig kurbeln sie ihren Fettstoffwechsel an.


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