Rheinradweg putzt sich heraus
Datum: 04. Januar 2012 // Kategorie: ADFC-ReisenPLUS
Der Rheinradweg wird zwischen der Quelle und der Mündung des Flusses für Touristen herausgeputzt. Im Rahmen des EU-geförderten Interreg IVB-Projektes „Demarrage“ wird die gesamte Strecke zwischen Andermatt in der Schweiz und Rotterdam in den Niederlanden nach einem neuen europäischen Standard zertifiziert. Dieses europaweite Zertifizierungssystem für Radfernwege entwickeln derzeit der ADFC und das Kölner Marktforschungsunternehmen Trendscope.
Der Rheinradweg ist der erste europäische Radweg, der nach diesem neuen Standard zertifiziert wird. Einige Teilstücke haben die Radfahrexperten bereits überprüft, erste Maßnahmen zur Optimierung sind erfasst. „Vor allem die eindeutige und nutzergerechte Beschilderung ist uns wichtig“, sagt Ulf Keutmann von Trendscope. Der Radwanderer müsse sofort erkennen können, dass er auf der richtigen Strecke sei.
Parallel dazu entwickeln die Projektpartner internationale Marketingmaßnahmen und neue Pauschal-Angebote entlang der Strecke. „Wir möchten den Rheinradweg als attraktives europäisches Top-Ziel vermarkten und die Qualität der Strecke den heutigen Ansprüchen von Radurlaubern anpassen“, erklärt Sjaak Kamps, Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal.
Unterstützt wird das Projekt von der European Cyclists‘ Federation, die den Rheinradweg als EuroVelo-Route 15 führt. Bis April 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein.



Kommentar von ADFC-Redaktionsteam am 15.05.2012 15:28:37:
Link zum Rheinradweg
"Danke für den Hinweis zum defekten Link des Rheinradweg-Website. Da wir leider nicht den korrekten und gültigen ermitteln konnten, haben wir den Link jetzt erst einmal entfernt."
Kommentar von Nordmann, Wulf am 15.05.2012 15:18:06:
Rheinradweg
"Die Seite zum Rheinradweg lässt sich nicht öffnen"
Kommentar von Träumer von einer neuen Welt am 08.01.2012 09:51:00:
Radwege hin oder her
"Ich finde das man mehr für sichere Radwege sorgen sollte und nicht den gläsernen Pkw Fahrer subventioniert.
Denn es ist ander Zeit die Subventionen den gesunden Radfahrern zu kommen zu lassen. Das Auto ist aus meinersicht schon längst überfällig in Sachen Sicherheit. Es sollten mehr Arbeitsplätze für den Sport gemacht werden.
Da gibt es noch genug potential was zu tun ist. Sichere Parkplätze fürs Rad den Öffentlichen Nahverkehr besser ausstatten so das man da auch mehr Räder mitnehmen kann.
Die Bahn sollte wieder in Staatshande kommen. Privatiesierung ist nur Spekulierung nach Macht und Geld. ( siehe Medorn-Bahn-Krise)
Sind unsere Politiker nur noch Langweiler?
Wenn Sie was versprechen halten Sie es kaum ein.
Der Radverkehr wird in Deutschland sehr stiefmütterlich behandelt. Die Leute die etwas davon verstehen setzt man an die Luft und die Leute nix davon verstehen machen nur scheiße.
Ist denn niemand mehr in der Lage das zu ändern?
Armes Deutschland.
Man glaubt noch immer mit dem Auto ins Kaufhaus fahren zu müssen.
Dabei ist es schon erwiesen das man mit dem Rad schon längst im Kaufhaus drin und wieder draußen ist.
Die Werbung ist eine Schande für Deutschland. Der Mensch in Deutschland verblödet in der Werbung-Strategie.
Man sollte doch mal wieder auf den Boden der tatsachen zurückkehren.
Das hat man in Deutschland verpennt."
Kommentar von Christian Köhler am 06.01.2012 12:23:43:
Falscher Schwerpunkt
"Ich finde es ungünstig, dass der ADFC -auch gerade in seiner Vereinszeitschrift- den Schwerpunkt so stark auf Radwanderwege legt.
Viele haben den Eindruck, das Fahrrad tauge nur für Familienausflüge und sei hochgefährlich, wenn das Fahren nicht weit abseits des Strassenverkehrs stattfindet. Dieser Eindruck wird durch das intensive Loben solcher Wege verstärkt.
Rein als Verkehrsweg gesehen, sind die Radwanderwege auch genau das, was der ADFC sich nicht wünscht. Es sind fast immer kombinierte Rad- und Gehwege und beide Fahrtrichtungen werden auf einem Weg geführt. Der ADFC verliert auch nie ein Wort über Kapazitätsprobleme auf diesen Wegen. Bei schönem Wetter sind sie oft völlig überlastet. Man muss nicht einmal wagen, auf einem Rennrad mehr als "Famileientempo" fahren zu wollen - dann wird man auf diesen Wegen als Aggressor gesehen - sondern auch meine Mutter, die auf ihrem Citybike eigentlich nie schneller als 15 km/h fährt, vermeidet bei gutem Wetter den Rheinradweg. Denn es ist genauso "entspannend" wie eine Autofahrt auf der A40 im Berufsverkehr.
Ich finde auch, der ADFC sollte für Radwege, die für Räder mit Anhänger, Rennräder, Behinderte ohne Assistenz usw. nicht durchgehend befahrbar sind, keinesfalls auszeichnen. Der ADAC würde auch keine Autobahn loben, die abschnittsweise Kopfsteinpflaster hat.
KEIN Kriterium sein sollte meiner Meinung nach die Gastronomie an der Strecke. Diese ist nicht Voraussetzung für, sondern Folge eines gutes Radweges.
Christian K."
Kommentar von Manno am 04.01.2012 20:30:53:
Es muß in Deutschland mehr Radwege her.
"Wenn der Radweg so besser genutzt werden kann sollte man diese auch mit all den anderen Radwegen ebenso machen. Ich finde das Radwege in Deutschland mehr und mehr gebaut werden müssen. Fürs Auto und deren Strassen werden Millarden von Euros ausgegeben. Dabei weiß man das das Auto auch sehr viele Nachteile hat in Sachen der Umweltschutzes. Viele Menschen glauben immer noch das das Auto was man fährt sauber wäre. Dann sage ich nur erst wenn der Auspuff nachinnen verlegt wird hat der Wald wirklich eine Chance aufzuatmen. Warum bezahlt man eigentlich den Sprit? Man kann doch auch sein Auto schieben. Auch das trägt zum Umweltschutz bei. Ich fahre gerne Fahrrad brauche kein Antrieb in Sachen Benzin oder Batterie. Selbst ist Mann der Motor für die Bewegung und Kopf und Geist bleibt gesund."