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Radtourismus: Zahlen, Daten, Fakten

Die ADFC-Radreiseanalyse 2010

Die komplette ADFC-Radreiseanalyse

  • Spitzenreiter der beliebtesten inländischen Radfernwege ist wie schon im Vorjahr der Elberadweg, vor dem Main- und Weser-Radweg. Auf den weiteren Plätzen folgen der Deutsche Donauradweg und der Oder-Neiße-Radweg. Von den im vergangenen Jahr befahrenen Radfernwegen gaben Radurlauber dem Neckartal-Radweg und dem Altmühltal-Radweg die beste Note 1,9. (ADFC)
  • ADFC-Mitglieder kürten Bayern zum beliebtesten deutschen regionalen Radreiseziel, vor Franken und Mecklenburg-Vorpommern. (ADFC)
  • Österreichische Radfernwege – allen voran Donauradweg, Via Claudia Augusta- und Etschradweg – stellen die beliebtesten Radfernwege im Ausland dar. Bei den Radreiseregionen liegen Südtirol, die Niederlande und die Schweiz an der Spitze. (ADFC)
  • Als geplante Radreiseziele für 2010 werden vorwiegend die Radrouten an Elbe, Main und Altmühltal genannt; grenzüberschreitend gehen die Urlaubs-Planungen in Richtung Österreich, Italien, Frankreich und in die Schweiz. (ADFC)
  • Radurlauber radelten 2009 im Vergleich zum Vorjahr fast so genauso oft auf deutschen Routen: 85,4 Prozent (2008: 85,3 Prozent) gaben in der ADFC-Umfrage an, eine deutsche Radroute befahren zu haben. (ADFC)
  • Der Elberadweg wurde im Jahre 2009 von etwa 145.000 Reiseradlern befahren. Sie waren durchschnittlich neun Tage unterwegs und hatten Ausgaben von rund 60,27 Euro pro Tag und Person. Ohne den Umsatz von Tagesradlern und die Ausrüstung (Fahrrad, Kleidung, Kartenmaterial) kann von einem Umsatz von ca. 79 Mio. Euro auf dem Elberadweg gerechnet werden. Der Anteil ausländischer Radler liegt bei 8,6 Prozent (2008: 4,6 Prozent). (Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e. V.)
  • Das erfolgreichste Marketinginstrument für den deutschen Radtourismus sind die Broschüre und der Interntauftritt „Deutschland per Rad entdecken" vom ADFC in Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Die siebte Auflage mit 500.000 Exemplaren präsentiert 150 Radrouten in Deutschland. Davon werden 50 Radfernwege mehrsprachig weltweit durch die DZT vermarktet, online mit vielen Servicetools unter www.adfc.de/reisenplus und www.deutschland-tourismus.de/radfahren. (Deutschland per Rad entdecken/ADFC)
  • Im Rahmen der 2006 vom ADFC begonnenen Zertifizierung von Radfernwegen wurden 2009 insgesamt zwölf Radfernwege neu zertifiziert, darunter neun Routen in Brandenburg: Mit 3 Sternen wurden ausgezeichnet: Bischofstour, DahmeRadweg, Kohle- Wind & Wasser-Tour, Oder-Neiße-Radweg, Radweg Berlin – Kopenhagen, Spree-Radweg, mit 4 Sternen: Fürst-Pückler-Weg, Oderbruchbahn-Radweg und Oder-Spree-Tour. Als zweite 5-Sterne Qualitätsradroute wurde das „Liebliche Taubertal - Der Klassiker" zertifiziert. Der Saar-Radweg und der RuhrtalRadweg wurden jeweils mit 4 Sternen ausgezeichnet. (ADFC-Fachausschuss Fahrradtourismus)
  • Die Zahl der vom ADFC zertifizierten fahrradfreundlichen Bett & Bike-Gastbetriebe hat sich von 216 im Jahr 1995 auf über 5.007 (März 2010) gesteigert. Diese Betriebe finden sich in 3.412 Orten und Ortsteilen Deutschlands (2008: 3.249). Das ADFC-Netzwerk „Bett & Bike" ist deutschlandweit die erfolgreichste auf die Zielgruppe der Radurlauber bezogene Marketingkooperation im Tourismus. (ADFC)
  • Der „ADFC-Dachgeber" (Verzeichnis von Übernachtungsangeboten auf Gegenseitigkeit) erschien im Februar 2010 zum 23. Mal und hat bundesweit 2.938 Mitglieder. (ADFC)  
  • Beherbergungsbetriebe am RuhrtalRadweg konnten 2009 im Vergleich zu 2008 einen Zuwachs von durchschnittlich 13 Prozent bei Radtouristen verbuchen, während die Übernachtungen im Ruhrgebiet von 2008 zu 2009 um 2,5 Prozent abnahmen. Ein Hotel verzeichnete allein 2.800 Übernachtungen durch Radtouristen. (Ruhr Tourismus)
  • Veranstalter von Radreisen vermelden für die Saison 2010 bisher ein gutes Buchungsverhalten. Der mit dem ADFC erstellte „Radreisekatalog 2010" zeigt 99 Reiseziele von 69 Veranstaltern. Der Anteil der Pauschalreisen im Fahrradtourismus liegt im Inland bei etwa sechs Prozent, bei Auslandsreisen über 20 Prozent. (ADFC)
  • Der ADFC ist der größte Radtourenanbieter Deutschlands. Im Jahr 2009 haben 196.193 Teilnehmer auf 16.062 vom ADFC organisierten Radtouren insgesamt 284 mal die Erde umrundet. Dabei wurden mehr als 11,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. (ADFC)
  • Im ADFC-Tourenportal steht ein routingfähiges Streckennetz von 204.000 km Länge zur Routenauswahl bereit (+ 51 Prozent gegenüber 2009) (ADFC)
  • Der internetbasierte Radroutenplaner Nordrhein-Westfalen konnte 2009 142,9 Millionen Seitenaufrufe verzeichnen (2008: 116,2 Mio. / 2006: 53,8 Mio. / 2004: 15,6 Mio.). Auch Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Bremen und Berlin bieten inzwischen Radroutenplaner an. Thüringen startet zur Saison 2010. (ADFC)
  •  Die Fahrradbeförderung im Fernverkehr (innerhalb Deutschlands) bei der Deutschen Bahn AG hat zum zweiten Mal in Folge wieder leicht zugenommen (2009: 263.658 / 2008: 261.000 / 2007: 249.528 / 2006: 253.000 / 2005: 265.000). (Deutsche Bahn AG)
  • Durch die Umwandlung weiterer InterCity- zu ICE-Verbindungen wird die Fahrradmitnahme allerdings weiter erschwert. So werden zur Zeit neue ICE-Verbindungen wie Hamburg – Fehmarn/Flensburg und Berlin – Rostock eingerichtet. Mit 41.805 Fahrradkarten (2008 = 40.400) wurden 2009 mehr (plus 3,5 Prozent im Vergleich zu 2008) Fahrradkarten für den internationalen Verkehr verkauft. (Deutsche Bahn AG)
  • Der DB-Geschäftsbereich CityNightLine verzeichnet 2009 wieder Zuwächse. 2009 beförderten die Nachtzuglinien 38.663 Räder (plus 1,1 Prozent) (2008: 38.258 / 2007: 39.758 / 2006: 38.651 / 2005: 36.419 / 2002: 19.647 Räder). (City Night Line)
  • Outdoor-Navigation boomt: 2009 erschienen mehrere neue GPS-Geräteanbieter auf dem deutschen Markt. Auch das Angebot an digitalen Karten (OpenStreetMap) hat an Qualität und Verbreitung zugenommen. Nach wie vor mangelt es an einfach zu bedienenden Systemen.  


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