Presseschau
Presseschau: Die Resonanz in den Medien
Seit dem Start von „Mit dem Rad zur Arbeit" in Deutschland im Jahr 2001 begleiten alljährlich zahllose Meldungen, Reportagen oder Mitmach-Aufrufe in Presse, Funk und Fernsehen die Aktion – einige davon wollen wir hier dokumentieren. Und immer öfter sind Zeitungen oder Rundfunksender auch mit im Boot – als Medienpartner – und mit vielen mitradelnden Mitarbeitern.
2009: „In die Pedale treten statt aufs Gaspedal"
Gesundheitsvorsorge gewinnt an Bedeutung:
In der Presse fand die Gesundheitskampagne wieder ein durchgehend positives Echo. Die Welt titelte über den Trend Radfahren: „Das Fahrrad ist jetzt stadtfein". Und mit Überschriften wie „In die Pedale treten statt aufs Gaspedal" (Emder Zeitung), „Aus dem Keller befreit" (tagesspiegel.de) oder „Pendler sollen umsatteln" (hr-online) trafen die Medien genau die Kampagnenidee: Gesundheit stärken, Umwelt schützen und Kosten sparen.
Den bundesweiten Auftakt in Frankfurt am Main kündigte die Frankfurter Rundschau am 19. Mai auf einer Doppelseite an, und sie beschrieb am Beispiel der Commerzbank, wie große Unternehmen die Aktion gezielt in ihr Gesundheitsmanagement einbeziehen. Dafür stellt die Bank ihren Mitarbeitern Duschmöglichkeiten und über 300 Fahrradständer zur Verfügung. Ein Beispiel für besonders engagierte Unternehmen ist der Stuttgarter Shimano-Importeur und Kampagnen-Sponsor Paul Lange & Co. Bei „Mit dem Rad zur Arbeit" gingen über 40 Teilnehmer im Team „LANGEMobil" an den Start. Sie legten gemeinsam über 36.000 Kilometer zurück und sparten so 3.000 Liter Kraftstoff und 6,2 Tonnen CO2 ein. Ihr Fazit: „Nicht auszudenken wie sauber und leise unsere Städte sein könnten, wie fit die Radler, nicht zu reden von den gesparten Kosten und den positiven Auswirkungen auf das Klima ...!"
Auf lokaler Ebene war Mit dem Rad zur Arbeit ein Thema mit konkretem regionalen Bezug. Der Dieburger Anzeiger kündigte den Start der Kampagne in Hessen an. Und am Beispiel einer engagierten Teilnehmerin beschrieb Das Wochenblatt aus Buchholz den Nutzen der Gesundheitsaktion. Über die Situation für Radfahrer und die Aktion in Mecklenburg-Vorpommern befragte das Magazin der Industrie- und Handelskammer Rostock, „WIR", in einem Interview den ADFC-Landesvorsitzenden Thomas Möller.
Zum Ende der vom Bundesverkehrsministerium geförderten Gesundheitskampagne griffen die Lokalzeitungen die neuen regionalen Teilnehmerzahlen und die Verlosungsaktionen auf. So berichteten die Nürnberger Nachrichten in Zusammenhang mit der Ziehung der Gewinner von einer neuen Rekordbeteiligung in der Stadt (3.200 Teilnehmer). Auch der Wochenanzeiger Herford berichtete über die Steigerungsrate und schrieb: „Die gemeinsame Aktion der AOK und des ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit 2009" entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsstory."
2008: Im Zeichen der Benzinpreis- und Klimaschutzdebatte
Die Benzinpreis- und Klimaschutzdebatte im Sommer 2008 waren beim Thema Radfahren und im Zuge der Berichterstattung zu „Mit dem Rad zur Arbeit" allgegenwärtig.Die hohen Benzinpreise hätten dazu beigetragen, dass mehr Hamburger Arbeitnehmer an der Aktion teilnehmen, schreibt beispielsweise das Hamburger Abendblatt am 29. Mai 2008.
Es berichtet weiter, dass generell mehr Leute vom Auto auf Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen würden. Neben dem Hamburger Verkehrsverbund gebe es aber noch andere Gewinner:
„Viele Fahrradhändler freuen sich über immer höhere Verkaufszahlen und über mehr Kunden, die ihr Fahrrad zur Reparatur bringen."
Auch die Augsburger Allgemeine titelte am 21. Oktober 2008: „Benzinpreise erleichtert Umsteigen aufs Rad" und berichtete in dem Artikel über den erneuten Teilnehmerrekord bei „Mit dem Rad zur Arbeit" in Augsburg. Mit 553 Teilnehmern konnte der ADFC Augsburg 18 Prozent mehr Teilnehmer aufs Rad bewegen.
In einem Kommentar hebt der Kölner Stadt-Anzeiger die Vorteile des Radfahrens für den Klimaschutz und weitere Aspekte hervor:
„Weniger Lärm- und Schadstoffbelastung, mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität für alle Menschen. Dass davon auch Städte und Gemeinden profitieren können, dieser Gedanken scheint jedoch längst noch nicht überall angekommen zu sein. ... Mehr Radverkehr bedeutet zudem eine Wiederbelebung des öffentlichen Raums, der vermehrt zum Ort der Begegnung und Kommunikation wird."
Tageszeitungen nutzten die Aktion 2008, um mit dem ADFC vor Ort und der Gesundheitskasse AOK für die Aktion zu werben und sich an der Verlosung zu beteiligen. Die Leser des Giessener Anzeigers hatten eine Gewinn-Chance mehr, die Zeitung verloste ein hochwertiges Trekkingrad im Wert von rund 1.500 Euro.
Auch die Oldenburger SonntagsZeitung rief zusammen mit dem ADFC und der AOK zur Teilnahme an „Mit dem Rad zur Arbeit" auf. Sie berichtete über die gesundheitlichen Aspekte des täglichen Radfahrens, den SuperTeam-Wettbewerb und die steigenden Teilnehmerzahlen.
Wie die Augsburger Allgemeine berichteten auch viele andere Tageszeitungen über die Gewinner der Verlosung und nahmen auch die Vermeldung neuer Teilnahmerekorde als Anlass, ausführlicher über die Aktion zu berichten:
„Dabei hatten ... so viele Menschen aus Leverkusen und Umgebunge wie nie zuvor bei der ,Mit dem Rad zur Arbeit‘ teilgenommen", schreibt der Kölner Stadtanzeiger am 2. Dezember 2008.






