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Radverkehrsführung

Radschnellwege

Modell eines Radschnellwegs (Foto: Janssen/Montage: SHP Ingenieure)

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), Geradlinigkeit bzw. große Kurvenradien, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere  Radwegbreiten erreicht wird. Dieser Planungsansatz hat seinen Ursprung in den Niederlanden und findet zunehmend Nachahmung in Europa. In Deutschland gibt es erste Ansätze in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und im Ruhrgebiet.

Im Mai 2016 hat der ADFC eine Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030 abgegeben und gefordert, Radschnellwege in diesen aufzunehmen.
 Stellungnahme ADFC zum BVWP 2030

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