Radverkehrsführung
Radschnellwege
Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), Geradlinigkeit bzw. große Kurvenradien, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere Radwegbreiten erreicht wird. Dieser Planungsansatz hat seinen Ursprung in den Niederlanden und findet zunehmend Nachahmung in Europa (siehe Radschnellwege haben Potenzial). In Deutschland gibt es erste Ansätze in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und im Ruhrgebiet.
Weiterführende Informationen
- Deutsches Institut für Urbanistik (difu) 2010: Radschnellwege. Forschung Radverkehr International I-4-2010
- Radschnellwege in Deutschland und Europa im Fahrradportal
- Machbarkeitsstudie für Radschnellwege in Deutschland, Modellprojekt im Rahmen der Radverkehrsstrategie Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg
Infos dazu auch unter Praxisbeispiele im Fahrradportal - Radschnellweg Ruhr
Infos beim ADFC Münster
Artikel in fahrradfreundlich mobil Nr. 29 der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS)
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