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Radverkehrsführung

Radschnellwege

Fachdialog Radschnellwege (Foto: Janssen/Montage SHP Ingenieure)

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), Geradlinigkeit bzw. große Kurvenradien, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere  Radwegbreiten erreicht wird. Dieser Planungsansatz hat seinen Ursprung in den Niederlanden und findet zunehmend Nachahmung in Europa (siehe Radschnellwege haben Potenzial). In Deutschland gibt es erste Ansätze in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und im Ruhrgebiet.

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