Empfehlungen für Radverkehrsanlagen
Standardwerk und maßgebliches technisches Regelwerk für Planung, Entwurf, Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen in Deutschland sind die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA). Das zentrale Regelwerk für den Radverkehr in Deutschland liegt nun in aktueller Form vor.
Herausgeber ist die Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Die neuen ERA 2010 beschreiben den Stand der Technik zum Radverkehr, der in einem längeren Diskussionsprozess an die so genannte "Fahrradnovelle" der StVO angepasst wurde.
Neu gegenüber der ERA von 1995 sind die präzisierten Möglichkeiten der Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn statt auf einem Bordsteinradweg, vor allem ein Prüfverfahren, welche Führungsform die geeignetste ist. Radverkehrsnetzplanung, Radverkehrsanlagen außerorts sowie die Grundzüge des Fahrradparkens und der Fahrradwegweisung sind als weitere Elemente der Radverkehrsförderung in den ERA beschrieben.
Einführung der ERA 2010 in Bundesländern
Folgende Bundesländer haben inzwischen die ERA 2010 als verbindliches Regelwerk eingeführt:
- Berlin
- Mecklenburg-Vorpommern
Einführungserlass im Wortlaut - Nordrhein-Westfalen für Bundes- und Landesstraßen, Kommunen wird die Anwendung der ERA 2010 empfohlen, für vom Land geförderte Radverkehrsanlagen ist die Anwendung zwingend
Einführungserlass im Wortlaut - Sachsen-Anhalt für den Bereich der Auftragsverwaltung der Bundesstraßen sowie für den Bereich der Landesstraßen in der Baulast des Landes, Kommunen wird die Anwendung der ERA 2010 empfohlen
Einführungserlass im Wortlaut






