Deutscher Fahrradpreis 2022 verliehen

Am 17. Februar 2022 wurden die Gewinnerprojekte des Deutschen Fahrradpreises bei einer Online-Preisverleihung in Köln ausgezeichnet. Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2022 ist die ehemalige Rennradsportlerin Kristina Vogel.

Die Gewinner*innen des Deutschen Fahrradpreises 2022.
Die Gewinner*innen des Deutschen Fahrradpreises 2022. © Deutscher Fahrradpreis/Endermann

Am 17. Februar 2022 wurden die Gewinnerprojekte des Deutschen Fahrradpreises bei einer Online-Preisverleihung in Köln ausgezeichnet. Die 18 Jury-Mitglieder, darunter die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters, zeichneten mit den Projekten „OpenBikeSensor“ und „SimRa“ gleich zwei Erstplatzierte in der Kategorie „Service & Kommunikation“ aus.

Daten für Forschung und Verkehrsplanung

Der OpenBikeSensor misst die Überholabstände, mit denen Kraftfahrzeuge Radfahrende überholen, während die Smartphone-App SimRa per Beschleunigungssensor gefährliche Situationen im Verkehr identifiziert und aufzeichnet. Beide Projekte kooperieren und stellen die Ergebnisse als Open-Source-Data der Forschung und Verkehrsplanung zur Verfügung. Ein Sonderpreis ging an die mobile Teststation „COVID19BIKE“.

In der Kategorie Infrastruktur geht der erste Preis nach Ostwestfalen-Lippe für das „Radnetz OWL“. Sechs Kreise und eine Stadt in Ostwestfalen-Lippe bauen gemeinsam eine Koordinationsstruktur auf, die ein regionales Radpendelnetz zwischen 70 Kommunen planen und umsetzen soll.  

Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2022: Kristina Vogel

Die ehemalige Radrennsportlerin Kristina Vogel nahm ihren Preis als „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ vor Ort entgegen. Die Doppel-Olympiasiegerin und elffache Weltmeisterin im Bahnradfahren fährt nach zwei schweren Unfällen gerne Handbike oder Liegerad. Da Deutschland beim Thema barrierefreie Infrastruktur noch Aufholbedarf hat, rät Vogel zu Beteiligungsprozessen, damit Familien, Menschen mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer*innen ihre Erfahrungen einbringen können.

Der deutsche Fahrradpreis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Er ist eine Initiative des Bundesverkehrsministeriums und der Arbeitsgemeinschaft der fuß- und fahrradfreundlichen Gemeinden in NRW (AGFS) und wird vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und vom Verbund Service und Fahrrad (VSF) unterstützt.


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