Klima- und umweltschonende Verkehrspolitik bevorzugt

Baden-Württemberg hat Bürger*innen nach ihrer Einstellung zu den Themen Mobilität und Verkehr, ihrer Verkehrsmittelnutzung und ihren Erwartungen an die Verkehrspolitik befragt. Sie bevorzugen eine klima- und umweltschonende Verkehrspolitik.

Gefahrenstellen im täglichen Verkehr
Gefahrenstellen im täglichen Verkehr © ADFC | April Agentur

In der repräsentativen Umfrage wurden Bürger*innen aus städtischen und ländlichen Regionen befragt. Ähnliche Befragungen fanden bereits 2015 und 2017 statt, daher sind Veränderungen sichtbar. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger eine klima- und umweltschonende Verkehrspolitik befürworten.

So halten es 67 Prozent der Befragten für Bestandteil einer guten Verkehrspolitik, dass man mit dem Auto schnell ans Ziel kommt (2017: 77 Prozent). 84 Prozent sind dafür, dass konsequenter gegen das Parken auf Gehwegen und Kreuzungen vorgegangen wird (2017: 75 Prozent). Dass die Parkgebühren erhöht und die Einnahmen in den Ausbau von Bus und Bahn fließen, finden 52 Prozent gut (2017: 39 Prozent). Eine Gebühr für die Fahrt in Großstädte befürworten 46 Prozent (2017: 35 Prozent).

86 Prozent halten es für angebracht, aus Klimaschutzgründen mehr Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Für 94 Prozent hat eine gute Verkehrspolitik das Ziel, dass Klima und Umwelt geschützt werden. 78 Prozent meinen, dass Land und Kommunen in Radschnellverbindungen investieren sollten, um Pendler*innen bessere Umsteigemöglichkeiten auf das Fahrrad zu bieten. 81 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer finden, dass eine gute Verkehrspolitik darauf ausgerichtet sein sollte, dass der Autoverkehr insgesamt weniger wird.

"Es freut mich, dass die Menschen in Baden-Württemberg die für die Erreichung der Klimaziele notwendige Verkehrswende unterstützen", sagt Landesverkehrsminister Winfried Hermann. Er sieht sich darin bestätigt, den Umweltverbund, also den Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr, weiter auszubauen. "Dafür müssen wir insbesondere die Verkehrsflächen in den Städten neu aufteilen und den Rechtsrahmen für Mobilität nachhaltiger machen." Bei der Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs sei das Land auch auf die Kommunen angewiesen, die für einen großen Teil des öffentlichen Personennahverkehrs sowie für den örtlichen Rad- und Fußverkehrs zuständig seien.


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