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Schweiz:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 17.01.2017

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Inhaltsverzeichnis:


Die Europa-Infos werden präsentiert mit freundlicher Unterstützung von
Schwalbe.

Landeskunde für Radler

Bereits im Jahr 1998 hatte die Schweiz europäische Geschichte geschrieben und ihren Namen geändert: Von jenem Jahr an heißt das kleine Land in den Alpen Veloland Schweiz und steht seither ganz im Zeichen des Radfahrens!  2008 gab es erneut eine gravierende Änderung: Zusammen mit allen anderen wichtigen Aktivsportarten (neben Radfahren sind dies Wandern, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren) entstand das Projekt SchweizMobil. Damit stehen den Schweizern wie ihren Gästen ein integriertes System an Angeboten nichtmotorisierter Fortbewegungsarten zur Verfügung, die das ganze Land überziehen und die ggf. mit Hilfe der Schweizer Bundesbahn erreicht werden können.

Ein 3.300 km umfassendes, nationales Netz aus Radfernwegen und zusätzlich ca. 3.000 km regionale Radwanderwege stehen seit drei Jahren allen Radtouristen zur Verfügung und erschließen das Land in allen seinen Facetten. Das große Netz an Radrouten ist aus einer breiten Trägerschaft, die sich in der Stiftung „Veloland Schweiz" zusammengefunden hat, entstanden. Tourismusverbände, alle Kantone, Schweizer Bundesbahn, Fahrradverbände und das Zweirad produzierende Gewerbe sowie der Fahrradhandel haben hier in einer vorbildlichen Gemeinschaftsaktion dieses Netz geschaffen und bieten jetzt zahlreiche spezifische Dienstleistungen für Radwanderer an.

Das nationale Radwandernetz besteht aus insgesamt neun durchgehend beschilderten Routen, welche die schönsten Regionen der Schweiz erschließen. Radreisende haben so die Möglichkeit, aufgrund der Netzstruktur das vielgestaltige Land auf unterschiedlich großen und vom Schwierigkeitsgrad her sehr stark variierenden Routen zu erkunden. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren 55 regionale Radrouten und 14 MTB-Routen.

Der größte Teil des Landes wird von den Westalpen geprägt. Die großen und tiefen Täler von Rhône und Rhein, die diese Alpenlandschaft durchziehen, sorgen für geschützte und klimatisch begünstigte Regionen. Gebirgspässe, Bahnen und Tunnel erschließen die Landschaft für den Verkehr.

Das hügelige Schweizer Mittelland (ein dicht besiedeltes, wirtschaftliches Kerngebiet) wird von Waldrücken, Wiesentälern und eiszeitlichen großen Voralpseen geprägt. Hier, in dem Gebiet zwischen Genfer See und Bodensee, reicht bereits ein solides Fahrrad mit einer einfachen Nabenschaltung aus.

Die ausgedehnten Höhenplateaus des Schweizer Jura lassen sich dagegen ohne eine berggängige Schaltung kaum erreichen. Dies gilt ebenso für das gesamte Gebiet der Schweizer Alpen.

Bergorientierte Radlerinnen finden in der Schweiz viele interessante Radelgebiete. Durch die außerordentlich vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten zwischen Velo und Bahn lassen sich so manche hochgelegenen Orte im Stunden- oder Zweistundentakt bequem erreichen.

Während in den Haupttälern auf den oft einzigen Längsstraßen reger Verkehr herrscht, gibt es in den Nebentälern noch ruhige Strecken. Doch Achtung: Sie können manchmal als Sackgasse enden.

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