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Lärm im Straßenverkehr

Krachmacher

Ritzelbande Grafik

Ein hupendes Auto, ein vorbeifahrender Lkw und viele Autos, die bei Grün an der Ampel losfahren – auf den Straßen kann es ganz schön laut werden. Wir erklären euch diesmal, was Lärm eigentlich ist und wie laut Auto, Lkw und Co. sind.
Eure Ritzelbande

 ADFC-Magazin Radwelt 5.2017_Ritzelbande

Schon gewusst?

  • Das Wort Lärm ist eigentlich eine gekürzte Version von „Alarm“. Es geht auf das italienische „all’arme“ zurück, was „zu den Waffen“ bedeutet – ein Signal zum militärischen Einsatz.
  • Straßenlärm wird von Deutschen als größte Lärmquelle empfunden – gefolgt vom Lärm der Nachbarn.
  • Das vermutlich lauteste Geräusch der Welt war mit 320 dB der Ausbruch des Vulkans Tambora 1815 in Indonesien. Die Folgen des Ausbruchs führten schließlich zur Erfindung des Fahrrads (siehe Serie zur Fahrradgeschichte Radwelt 1.2017).
  • Den lautesten Krach im Tierreich macht der kleine Pistolenkrebs auf der Jagd nach Beute. Mit seiner rechten Schere erzeugt er mit Dampf gefüllte Blasen, die mit einem Knall von etwa 150-200 dB implodieren und kleine Fische, Krabben und Würmer betäuben.

Ruhe bitte! So geht‘s:

  • Leise Verkehrsmittel nutzen: In Deutschland gibt es über 45 Millionen Autos. Wenn viele gleichzeitig unterwegs sind, wird es laut. Wenn mehr Menschen öfter Bus und Straßenbahn oder bei kürzeren Wegen Rad fahren und zu Fuß gehen, wird es auf den Straßen ruhiger.
  • Langsamer fahren: Wenn die Autos langsamer fahren, sind sie leiser. Die Politik kann festlegen, auf welchen Straßen Autos wie schnell fahren dürfen. Ideal ist Tempo 30.
  • Technischer Fortschritt: Autobauer können leisere Autos bauen. Auch der Straßenbelag kann so zusammengesetzt sein, dass fahrende Autos weniger Geräusche machen. Das nennt man dann auch Flüsterasphalt.
  • Schutz bauen: Wenn sich Lärm nicht verringern lässt, können Lärmschutzwälle oder -wände helfen den Straßenlärm abzuhalten.

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