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Familienmobilität

Radfahren lernen mit dem Kinderspielrad

Puky Kinderspielrad

Das erste Kinderfahrrad gibt es mit 12-oder 16-Zoll-Laufrädern. Es gilt als Spielrad, mit dem Kinder nicht im Straßenverkehr unterwegs sind. Laut Straßenverkehrsordnung müssen Kinder bis zum Alter von acht Jahren auf dem Gehweg fahren, und sie dürfen es noch zwei weitere Jahre. Ein Kinderspielrad braucht daher keine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, sollte aber eine Rücktrittbremse haben sowie einen geschlossenen Kettenkasten und rutschfeste Griffe mit verdickten Lenkerenden.

Rad fahren lernen

Es ist nicht vorgeschrieben, wann Ihr Kind Fahrradfahren lernen sollte, lassen Sie ihm also Zeit, bis es von ganz allein Lust darauf bekommt. Fährt Ihr Kind schon auf dem Laufrad oder Roller, lernt es Radfahren fast von allein. Es hält ja schon spielend das Gleichgewicht. Auf dem Laufrad sollte Ihr Kind mit fast gestreckten und leicht zur Seite gespreizten Beinen auf dem Sattel sitzen können. 

Beim Wechsel vom Lauf- zum Spielrad kann sich Ihr Kind auf das Treten konzentrieren. Starten Sie den Radwechsel, wenn Ihr Kind danach fragt und dem Laufrad entwachsen ist. Zum Eingewöhnen können Sie die Pedale am Spielrad abschrauben und den Sattel besonders niedrig stellen.

Verzichten Sie lieber auf Stützräder. Sie verhindern, dass Ihr Kind die Kombination aus Treten, Lenken, Bremsen und Balance halten lernt. Mit Stützrädern gewöhnt es sich eine falsche Kurvenlage an und muss ohne Stützräder das Fahren neu lernen. Zudem birgt das Fahren mit Stützrädern auch einige Gefahrenquellen.

Aktuelle Kinderspielräder

Schalten lassen

kokuaKokua. Beim Like to Bike 16 übernimmt die Sram-Automatix das Schalten für die Fahranfänger. Sie wechselt bei 12 km/h selbst in den zweiten Gang. Kurz den Druck vom Pedal genommen, und es geht im ersten Gang weiter. Das bemerkten auch die Testkinder, fuhren aber meist langsamer. Sie fanden die leicht geneigte Sitzposition und die leichtgängige Fahrweise des 16-Zoll-Rads mit breiten Reifen sowie sein Aussehen gut. Laut Hersteller eignet es sich ab dreieinhalb Jahren oder einer Innenbeinlänge von 40 bis 55 Zentimetern. Schutzbleche und Batterielicht sind optional.
Fazit: Ein komplett durchdachtes, angenehm zu fahrendes Kinderspielrad.

  • Gewicht/zul. Gesamtgewicht in kg: 8,1/100
  • Preis: 379 Euro
  • Info: www.kokua.de

ZL 16 Alu

pukyPuky. Dem Kinderspielrad mit solidem Rahmen und stoßfester Pulverbeschichtung fehlt zur straßenverkehrstauglichen Ausstattung nur das Licht. In der niedrigsten Sattelhöhe kommen Kinder ab 100 Zentimetern mit den Füßen gut auf den Boden, das nutzen Fahranfänger zum Anfahren. Kindgerecht ist auch die nicht zu kräftige Vorderradbremse. Das Testkind saß fast aufrecht auf dem 16-Zoll-Rad und hatte das Geschehen vor sich gut im Blick.
Fazit: Ein solides Spielrad, mit dem auch noch jüngere Geschwister das Radfahren lernen.

  • Gewicht/zul. Gesamtgewicht in kg: 9,3/50
  • Preis: 189,99 Euro, Modelle Lillifee und Capt’n Sharky 199,99 Euro
  • Info: www.puky.de

Familie am See


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