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Luxemburg:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 20.12.2014

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Inhaltsverzeichnis:


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Schwalbe.

Landeskunde für Radler

Luxemburg, eines der kleinsten Länder Europas, lässt sich ohne weiteres im Rahmen eines einzigen Radurlaubs "erfahren". Das Land weist trotz seiner geringen Ausdehnung (82 km lang und 57 km breit; etwa so groß wie das Saarland) ein abwechslungsreiches und für Radler attraktives Landschaftsbild ohne extreme Höhenunterschiede auf (130 – 560 m über NN).

Zahlreiche Flusstäler kreuzen das Land und erlauben Fahrten ohne große Anstrengungen in landschaftlich reizvoller Umgebung. Der große Waldbestand (1/3 der Gesamtfläche), die geringe Besiedlungsdichte (insgesamt nur 400.000 Menschen), die fehlenden großen Städte, die geringen Entfernungen und das gut organisierte Transportwesen bieten gute Voraussetzungen für ausgedehnte Radtouren.

Das Großherzogtum ist in zwei deutlich unterscheidbare geographische Regionen gegliedert: die überwiegend gewellte Ebene des Gutlandes im Süden und das gebirgige Ardennenplateau (der Ösling) im Norden.

Das Gutland nimmt ungefähr 2/3 der Gesamtfläche des Landes ein. Es ist eine fruchtbare Region, die zumeist weidewirtschaftlich genutzt wird. In dieser Gegend befinden sich die Hauptstadt Luxemburg und viele der größeren Orte.

Luxemburg-Stadt ist Verwaltungszentrum und Regierungssitz, aber auch international bekannter Bank- und Finanzplatz und Sitz zahlreicher europäischer Institutionen. Das Bild der auf Sandsteinfelsen gelegenen Stadt bestimmen unzählige Brücken, imposante Festungsreste und ausgedehnte Grünanlagen.

Ein besonders sehenswerter Teil des Gutlandes ist die Gegend der Untersauer, die sogenannte Luxemburger Schweiz. Hier, rund um das Abteistädtchen Echternach, sorgen zerklüftete, bizarre Felsgebilde für eine urtümliche und besonders reizvolle Landschaft.

Attraktiv für Radwanderer ist auch das Moseltal, die natürliche Grenze zur Bundesrepublik. Diese Gegend ist durchweg etwas wärmer als der Rest des Landes und auch die einzige Region, in der Weinbau betrieben wird.

Im Südwesten des Landes liegt ein reiches Eisenerzvorkommen, die Minette, um das herum sich Luxemburgs Industrie- und Eisenhüttenrevier entwickelte. Seit dem Rückgang der Stahlindustrie ist diese Gegend sauberer geworden. Einige der stillgelegten Eisenerzgruben sind inzwischen in Naherholungsgebiete umgewandelt worden, die teilweise unter Naturschutz stehen. In den anderen für den Tourismus freigegebenen Tagebauen finden ambitionierte MTB-Fahrer ein hervorragendes Terrain.

Das nördliche Drittel des Landes bildet der Ösling, ein Teil der Ardennen. Dieses von Natur aus eher karge Plateau – auf 400-500 m Höhe gelegen – wird von Wäldern und Dörfern geprägt. Windungsreiche Täler und bewaldete Hügel, oft gekrönt von Burgen und Schlössern, bestimmen hier das Landschaftsbild.

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