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Rumänien:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 17.01.2017

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Inhaltsverzeichnis:


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Landeskunde für Radler

Rumänien ist für den Fahrradtourismus eine noch wenig bekannte Region. Doch wer einmal den Weg dorthin gefunden hat, den zieht das Karpatenland mit seiner wilden Schönheit und der gastfreundlichen Bevölkerung schnell in seinen Bann.

Zwar sollte man in Rumänien die Erwartungen an den Reisekomfort etwas zurücknehmen, doch dafür wird man insbesondere als Radtourist mit langen Strecken durch unberührte Natur und mit vielfältigen Erlebnissen mehr als entschädigt. Nicht die Realtiät sondern das allgemein eher negative Image Rumäniens ist nach wie vor das größte Reisehindernis.

Rumänien ist etwa so groß wie das ehemalige Westdeutschland (238.000 km²) und hat 23 Millionen Einwohner. Es besitzt zahlreiche und ausgedehnte naturnahe Gebiete und eine sehr vielfältige Landschaft (von der Pußtaebene bis zum alpinen Gebirgsraum). Zwischen der weitläufigen ungarischen Tiefebene und der touristisch erschlossenen Schwarzmeerküste wird das Land von den Karpaten geprägt, die bogenförmig das hügelige Siebenbürgen (Transsilvanien) umschließen. Südlich der Karpaten befindet sich das rumänische Kernland und die relativ flache Walachei mit der Hauptstadt Bukarest (Bucuresti). Auf langen Strecken bildet die Donau im Süden die Grenze zu Serbien und Bulgarien.

Urdele, der höchste Paß (2.146 m hoch, unbefestigte Straße) befindet sich in den Südkarpaten östlich von Petrosani.

Rumänien bietet nicht nur Natur pur, sondern auch eine Vielzahl von kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Kirchenburgen, Klöster und historische Städte.

In Siebenbürgen und dem Banat spürt man noch eine gewisse Nähe und gefühlsmäßige Ausrichtung nach Deutschland, Österreich und Ungarn, was diese Landstriche von der Moldau und der Walachei unterscheiden. Trotz der großen Abwanderung von Rumäniendeutschen trifft man immer wieder auf Bewohner mit Deutschkenntnissen.

Die Arbeitslosenquote ist zwar relativ niedrig, aber der durchschnittliche Monatslohn liegt nur bei 50 - 100 EUR. Die Preise sind für unsere Verhältnisse meist sehr niedrig.

Im Allgemeinen sind keine besonderen Unsicherheitsmomente für Touristen zu erwarten. Wie in anderen Ländern auch, ist in Städten und an touristischen Brennpunkten Vorsicht geboten. Ebenso stellen sich die befürchteten Bedenken bei der Versorgung als unberechtigt heraus.

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