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Slowakische Republik:
Kurzinformation für die Radtour

Zuletzt geändert am: 17.01.2017

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Inhaltsverzeichnis:


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Schwalbe.

Landeskunde für Radler

Die Slowakische Republik gehört zu den kleineren Ländern Europas. Mit ca. 49.000 km² ist sie nur wenig größer als die Schweiz oder Dänemark. Zwischen der im äußersten Südwesten gelegenen Hauptstadt Bratislava (Pressburg) und Kosice, dem Zentrum der Ostslowakei, liegen nicht mehr als 400 km. Auch wenn man als Reisestrecke die doppelten Luftlinienentfernung einplanen sollte, lässt sich das Land per Rad in wenigen Wochen gründlich bereisen.

Das Gebiet der Slowakische Republik wird zum größten Teil von den Westkarpaten sowie den im Osten anschließenden Waldkarpaten (Ostbeskiden) bedeckt. Zahlreiche Täler und Becken gliedern das sehr waldreiche Massiv in einzelne, übersichtliche Gebirgszüge, die in Form mehrerer Bögen von West nach Ost verlaufen: Malé (Kleine) und Biele Karpaty (Weiße Karpaten), Malá Fatra (Kleine Fatra), Velká Fatra (Große Fatra), Slovenské Rudohorie (Erzgebirge), Nizke Tatry (Niedere Tatra), Vysoké Tatry (Hohe Tatra) und Nizke Beskydy (Niederen Beskiden). Nennenswertes Flachland gibt es nur im Südwesten (Donauebene) und im Südosten (Ostslowakische Ebene).

Bedeutende Flüsse sind im Süden die Donau, im Westen Váh und Hron, im Osten Ondava und Laborec. Es lohnt sehr, sich einmal die topographischen Details vor der Reise anhand einer Reliefkarte zu verdeutlichen.

Heute leben in der Slowakischen Republik ca. 5,4 Mio. Menschen. Bedeutende Minderheiten sind mit jeweils über acht Prozent Bevölkerungsanteil Ungarn und  zwei Prozent Roma.

Die Slowaken gehören zur Völkergruppe der Westslawen und haben ihr Land im 5. Jahrhundert besiedelt. Jahrhunderte unter ungarischer Herrschaft endeten 1918 in einem gemeinsamen Nationalstaat mit den Tschechen. Der "Samtenen Revolution" in der Tschechoslowakei Ende 1989 folgte Anfang 1993 die "sanfte Trennung" der zwei ungleichen Brüderstaaten.

Die Slowakei ist reich an Naturschönheiten (Berge, Höhlen, Mineral- und Themalquellen) und kulturhistorischen Denkmälern (keltische Siedlungen, römische Festungen und ungarische Herschaftshäuser). Sehr bemerkenswert sind auch die zahlreichen zum Teil von der UNESCO unter Schutz gestellten Holzkirchen.

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