California

Gesehen und Gefahren: Neues aus der Fahrradwelt

 

Auch in ungewöhnlichen Zeiten mangelt es der Fahrradindustrie nicht an Fantasie. Sie liefert zuverlässig Neuigkeiten wie Schläuche, die ihren Luftdruck ans Smartphone melden, Funkschaltungen, Trinkflaschen mit Wasserfilter und mehr.

 

Bilder statt Zahlen

Abus

Kombinationsschlösser sind bei Kindern sehr beliebt, können damit doch keine Schlüssel verloren gehen. Doch auch der Zahlencode kann mal vergessen werden. Manchen Kindern fällt es leichter, sich Bilder zu merken. Abus bietet das Kombinations-Faltschloss Bordo Lite 6055C Mini Combo deshalb auch mit Symbolen anstelle von Zahlen an. Es ist 60 Zentimeter lang und in blau oder rosa für 49,95 Euro im Fach- oder Onlinehandel erhältlich. Weitere Infos bei Abus.

 

 

Funkgerät

Sram

Zuwachs für die Familie der Funkschaltungen: Mit der GX Eagle AXS ist nun auch eine kabellose Mountainbike-Schaltgruppe im mittleren Preisbereich erhältlich, nachdem bislang nur im Premium-Segment per Funk geschaltet werden konnte. Über eine Smartphone-App können Einstellungen vorgenommen und der Ladestand der Akkus kontrolliert werden. Alle Sram-Gruppen, die den Zusatz Eagle im Namen tragen, sind untereinander kompatibel. Wer also bereits eine Sram-Eagle-Gruppe nutzt, kann mit dem GX-AXS-Kit für 620 Euro auf Funk umrüsten. Es besteht aus dem Schaltwerk, Schalthebeln, Akku, Ladegerät und Kleinteilen. Alle Teile sind auch einzeln erhältlich. Infos bei Sram.

 

Funkgerät II

Tubolito

Besonders leichte Schläuche aus Folie anstatt aus Butyl sind das Kerngeschäft von Tubolito. Nun bieten sie mit dem Modell Psens einen Schlauch mit integriertem Funkchip an, der den Luftdruck per NFC-Funktechnik an eine Smartphone-App schickt, wenn man das Telefon in die Nähe des Chips bringt. Eine Batterie wird dafür nicht benötigt. So muss man nicht erst eine Pumpe mit Manometer oder einen Luftruckprüfer anschließen. Bislang gibt es die Schläuche nur für Mountainbikes in den Durchmessern 27,5 und 29 Zoll und 1,8 bis 2,5 Zoll Breite (ca. 45-63 Millimeter). Sie passen somit aber auch in manche breiten Straßenreifen. Spielerei? Vielleicht. Mit einem Preis von 44,95 Euro auch keine billige. Zeigt aber, was alles möglich ist.

Infos auf: www.tubolito.com/de/mtb/

 

Ausprobiert: Filter-Strohhalm

Lifestraw

Die Wasserversorgung in einsamen Gebieten ist mitunter ein Problem. Dafür gibt es Wasserfilter, um auch Wasser aus Brunnen, Flüssen und natürlichen Quellen sicher genießbar machen zu können. Praktisch sind die Go-Flaschen von Lifestraw. Der Wasserfilter ist bereits integriert, so dass man das Wasser nicht separat reinigen muss, sondern sofort nach dem Einfüllen trinken kann. Der Filter besteht aus einer Membran, die bis zu 4.000 Liter Wasser filtern können soll, und einem Aktivkohlefilter, der nach etwa 100 Litern gewechselt werden muss. Die Flasche mit dem Füllungsvermögen 650 Milliliter passt in Flaschenhalter, kann mit einem Karabinerhaken aber auch an Rucksäcken oder Taschen befestigt werden. Die Flasche ist auch ohne den Filter nutzbar. So kann man auf Touren die Flasche normal nutzen, und sobald das Wasser ausgeht, den Filter wieder einsetzen und sich aus einer Wasserquelle bedienen.

Das Trinken durch den ausklappbaren Strohhalm funktioniert einwandfrei. Ein Luftventil ermöglicht es, das Wasser aus der Flasche wie aus einem Trinkglas zu saugen, ohne wie bei herkömmlichen Trinkflaschen den Kopf in den Nacken zu werfen. Es ist ein geringer Widerstand zu spüren, da das Wasser durch die Filter fließen muss, aber das schränkt die Funktion nicht ein.

Der Filter entfernt Bakterien, Mikroplastik und andere Schwebstoffe, Parasiten und organisch-chemische Stoffe. Viren und Chemikalien werden aber nicht oder nur in geringem Maß gefiltert. Daher sollte Wasser nur aus Quellen entnommen werden, die nicht unterhalb bewohnter und bewirtschafteter Flächen liegen.

Die Flasche inklusive Filter kostet 46,95 Euro und ist im Fach- und Onlinehandel erhältlich.

Infos: https://eu.lifestraw.com/products/lifestraw-go

 

Schwanger unterwegs

Veloine

Radfahren in der Schwangerschaft? Für viele immer noch undenkbar, dabei wird es sogar ärztlich empfohlen (Infos zum Thema: www.adfc.de/artikel/radfahren-in-der-schwangerschaft) Komfortabler wird es mit der passenden Kleidung. Veloine bietet für schwangere Frauen ein Set aus Hose und Trikot an. Die Hose besteht aus einem weichen Stoff ohne große Kompression und hat einen hohen und flexiblen Bund, um sich gut anzupassen. Das Trikot hat einen größeren Bauchumfang, Seitenteile aus luftdurchlässigem Mesh-Material und drei Rückentaschen. Die Teile gibt es jeweils für 150 Euro oder als Kombi für 250 Euro. Noch im Mai soll das Set auf www.veloine.cc erhältlich sein.

 

Platz fürs Smartphone

Brompton

Mit einer passenden Halterung am Lenker wird das Smartphone zum Navi. An den speziell geformten Lenkern von Brompton-Falträdern ließen sich die handelsüblichen Halterungen jedoch nicht montieren. Deshalb hat der Hersteller selbst ein passendes Modell entwickelt. Die Quad-Lock-Halterung kostet 45 Euro und ist unter www.brompton.com erhältlich.

 

Gelesen: Für Klassiker-Fans

Covadonga

Die Radsport-Frühjahrsklassiker sind 2021 zwar bereits Geschichte, trotzdem lohnt sich die Lektüre dieses Portraits über die Radrennen, die Flandern jedes Jahr wieder in den Ausnahmezustand versetzen. Autor Harry Pearson begibt sich auf eine Reise durch Belgien, die Niederlande und Frankreich, in denen diese Rennen über Kopfsteinpflaster, gemeine Anstiege und plattes Land führen. Dabei vermittelt er ein Gefühl, was der Radsport in diesen Landstrichen für die Volksseele bedeutet und liefert dabei viel Wissenswertes und zahlreiche kuriose Geschichten, die die Rennen "Quer durch Flandern", "Pfeil von Brabant", "Amstel Gold Race", "Paris-Roubaix" und andere Klassiker wie Halbklassiker in ihrer reichen Historie geliefert haben. Unbedingt lesenswert! Das Buch ist im Covadonga-Verlag erschienen und direkt beim Verlag oder im Buchhandel für 16,80 Euro erhältlich.

 

Neue Kraftpakete

Shimano

Lastenräder stellen hohe Anforderungen ans Material. Daher werden Komponenten häufig an die besonderen Ansprüche angepasst. Shimano bietet jetzt zwei neue Elektromotoren für diese Fahrrad-Kategorie an. Die EP8 und E6100-Antriebseinheiten erfüllen die Anforderungen der Lastenrad-Norm DIN 79010 und sind in ihrer Unterstützungs-Charakteristik an den Transport hoher Lasten angepasst: Die maximale Unterstützung wird bereits bei geringerer Tretleistung zur Verfügung gestellt als bei den herkömmlichen Elektrorad-Motoren. So soll es leichter fallen, schwer beladen anzufahren. Der EP8- Motor ist dabei der Kraftprotz der beiden Motoren, während der E6100 etwas weniger Leistung bietet. Beide Motoren sind ab Sommer verfügbar und werden dann an diversen Lastenrad-Modellen zu finden sein. Weitere Infos bei Shimano.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

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