Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)

Gemacht fürs Grobe: Mountainbikes bevorzugen unbefestigten Untergrund.

Gemacht fürs Grobe: Mountainbikes bevorzugen unbefestigten Untergrund. © Scott

Mountainbikes

Ab ins Gelände – mit dem Mountainbike macht es Freude, abseits von befestigten Wegen mit dem Rad unterwegs zu sein. Ob durchs Mittelgebirge oder über die Alpen, entspannt oder im Wettkampf, die Geländeräder machen vieles mit.

In den 1980er-Jahren entwickelte sich in den USA das Mountainbike, das schnell zu einer der populärsten Fahrradgattungen wurde. Es ist für den Einsatz im Gelände konstruiert.

Breite, profilierte Reifen sorgen für Griff auf losem Boden, breite Lenker für Fahrkontrolle. Wie das Rennrad ist es ein Innovationstreiber: Scheibenbremsen und Federungen wurden hier zuerst eingesetzt und sind mittlerweile Standard.

Es haben sich Untergattungen entwickelt, die auf bestimmte Einsatzbereiche spezialisiert sind. Zum Beispiel Downhillbikes, die bei Abfahrtswettbewerben zum Einsatz kommen, All-Mountain-Bikes, mit denen abfahrtsorientierte Touren gefahren werden können.

Ursprünglich war auch bei Mountainbikes Stahl für den Rahmenbau das Material der Wahl. Es wurde in den 1990er-Jahren von Aluminium abgelöst, mittlerweile ist, ähnlich wie bei den Rennrädern, Carbon vorherrschend im qualitativ höherwertigen Bereich.

Laufradgrößen

Traditionell rollen Mountainbikes auf Laufrädern mit einem Durchmesser von 26 Zoll, weil die Cruiser, die die ersten Mountainbiker für ihre Geländefahrten nutzten, damit ausgestattet waren. Mittlerweile haben sich Laufräder mit 29 Zoll Außendurchmesser durchgesetzt, weil sie besser über Unebenheiten rollen. Daneben hat sich das Maß 27,5 Zoll etabliert, vor allem für kleinere Rahmengrößen. 26 Zoll gibt es immer weniger.

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