Innere Werte

Nachdem der Sommer überstanden ist, wird es Zeit, genauer hinzusehen: Welche Spuren hat die Benutzung des Baumarkt-Fahrrads an den Nabenlagern hinterlassen? Das Hinterrad wartete mit einer unschönen Überraschung auf.

Nach fast einem Jahr im Einsatz sollte eine genauere Inspektion des Günstig-Rades aus dem Baumarkt Aufschluss darüber geben, wie die versteckten Verschleißteile den bisherigen Einsatz verkaftet haben. Aber zunächst der Blick auf die üblichen Verdächtigen.

Antrieb

Die Kilometerleistung nähert sich inzwischen der Marke von 3.000 Kilometern. Die bereits einmal getauschte Kette hat nun wieder die Verschleißgrenze erreicht. Damit hat sie aber deutlich länger gehalten als die originale Kette: Mit etwa 1.800 Kilometern ist die Lebensdauer einigermaßen akzeptabel, wenn auch nicht überragend.

Die Kurbel mit den fest vernieteten Kettenblättern zeigt auf dem am meisten genutzten, mittleren Kettenblatt mittlerweile deutliche Verschleißerscheinungen. Dort, wo die Kette die Zähne des Kettenblatts berührt, schleifen sich die Zähne nach und nach ab, so dass die ursprünglich symmetrische Form einseitig abgenutzt wird und eine Haifischflossen-Form annimmt. Diese ist nun zu erkennen.

Eine neue Kette würde möglicherweise schon nicht mehr sauber darauf laufen und im schlimmsten Fall unter hoher Belastung durchrutschen. Da das Kettenblatt nicht einzeln getauscht werden kann, bedeutet das leider, dass zusammen mit der neuen Kette ein Komplettwechsel der Kurbelgarnitur ansteht.

 

Laufräder

Ein Komplettwechsel stand auch bei den Bremsbelägen an, die schon etwas zu stark abgefahren waren. Sie mussten zum ersten Mal gewechselt werden, damit ist ihre Lebensdauer völlig in Ordnung. Die Felgen zeigen keine Auffälligkeiten.

Besonders gespannt waren wir auf den Zustand der Lagerungen in den Naben. Die mäßig gedichteten Lager ließen verschmutzte Kugellager und deutliche Abnutzungsspuren erwarten. In den Naben sind klassiche Konuslager verbaut: Innenliegend befindet sich auf jeder Seite eine Kugellagerschale, dann ein Ring mit Kugeln, und von außen wird die äußere Lagerschale aufgeschraubt, und zwar so weit, dass nichts mehr wackelt, aber immer noch leicht läuft. Damit die äußere Lagerschalen auch die eingestellte Position behalten, werden Kontermuttern aufgeschraubt, die verhindern, dass sich die Schalen auf dem Gewinde bewegen können.

Das Lager des Vorderrads präsentierte sich in guten Zustand: Wenig Schmutz war eingedrungen und die Laufspuren auf den Lagerschalen sind deutlich sichtbar, aber im grünen Bereich. Sie dürften nochmals dreitausend Kilometer aushalten.

 

Auf Biegen und Brechen

Das Hinterradlager ist ganz ähnlich aufgebaut, nur dass die Kugeln des Lagers nicht in einem Ring aufgereiht sind, sondern lose im Lager liegen. Solche Lager zu pflegen ist immer ein zweifelhaftes Vergnügen, weil die Kugeln natürlich gerne herausfallen und schwierig an die richtige Stelle zu bugsieren sind.

Das Hinterrad ist bereits durch rauhen Lauf und leichtes Seitenspiel aufgefallen. Es ist Schmutz stärker ausgesetzt als das Vorderrad. Das sieht man dem Lager auch an, denn es hat sich viel Dreck darin gesammelt. Nach einer Säuberung sieht es dennoch auf den ersten Blick ganz passabel aus.

Der zweite Blick offenbart jedoch Merkwürdiges: Auf dem kassettenseitigen Konus ist die Lauffläche, die die Kugeln hinterlassen haben, ungleichmäßig. Wie kann das sein? Die Lösung des Rätsels zeigt sich nach Zusammenbau des Lagers: Dreht man die Achse, zeigt sie eine leichte Taumelbewegung - die Achse ist also verbogen, die Kugeln liegen ungleichmäßig auf dem Konus auf und haben so für die Asymmetrie gesorgt.

Die unschöne Folge ist, dass man beim Einstellen des Lagers in einer Zwickmühle steckt: Entweder stellt man das Lager spielfrei ein, was einen sehr ungleichmäßigen und rauhen Lauf zur Folge hat, oder es rollt leicht und hat seitliches Spiel. Das spürt man beim Fahren, kann es stellenweise auch hören und sorgt zudem für schnelleren Verschleiß.

 

Bauweise ist verantwortlich

Wie kann es dazu kommen, dass sich eine Achse verbiegt? Die Belastung des Rades war nicht übermäßig hoch. Stadtverkehr, Transport von Einkäufen, kleine Touren, meistens auf befestigten Wegen. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 Kilogramm wurde dabei nicht überschritten. Dennoch war es der Achse zu viel - warum?

Die Ursache liegt in der Konstruktion. Bei günstigen Rädern kommen Naben für Schraubkränze zum Einsatz. Die Kassetten haben einen eingebauten Freilauf. Da diese Schraubkassette keinen Platz lässt für die Lagerung der Achse, liegt diese sehr weit innen. Das Gewicht von Körper und Gepäck drückt weit außen über die Ausfallenden des Rahmens auf die Enden der Achse. Weil das kassettenseitige Lager so weit innen liegt, ist die Biegebelastung auf die Achse auf dieser Seite enorm und kann zum Verbiegen führen.

Bei höherwertigen Naben befindet sich der Freilauf direkt auf der Nabe und beide Nabenlager liegen weit außen. Die Biegebelastung ist deshalb deutlich geringer. Verbogene oder gebrochene Achsen kommen bei diesen Systemen so gut wie nicht mehr vor.

 

Und nun?

Normalerweise würden Radfahrende das Rad einfach weiterfahren, bis nichts mehr geht und den höheren Rollwiderstand oder das wackelige Lager in Kauf nehmen. Will man das nicht, kann man die Achse erneuern. Die sind für wenig Geld zu haben, wenn sie aber in der Werkstatt eingebaut werden müssen, kommt noch einiges an Arbeitszeit hinzu. Ein komplett neues Hinterrad ist ebenfalls nicht teuer, ohne großen Aufwand einzubauen und hat den Vorteil, noch keinerlei Verschleiß aufzuweisen. Unterm Strich könnte das sogar günstiger sein. Dafür geht dann ein noch brauchbares Hinterrad auf den Schrott, was eher wenig nachhaltig ist.

Beide Lösungen haben den Nachteil, dass sie das Grundproblem nicht lösen: die für Schäden anfällige Konstruktion. Das könnte man nur beheben, indem man eine Achse für Steck-Kassetten einbaut - entweder anstelle der bisherigen Nabe oder zusammen mit einem neuen Hinterrad.

Das wiederum zieht weitere Umbaumaßnahmen nach sich. Da es keine Sechsfach-Ritzelpakete mehr gibt, müsste eine Kassette mit sieben oder mehr Ritzeln verwendet werden. Dafür wäre ein passender neuer Schalthebel vonnöten, denn der am Rad verwendete hat nur sechs Schaltstufen. Günstig wäre das alles nicht - auf Dauer aber die bessere, haltbarere Variante.

Es zeigt sich nach fast dreitausend Kilometern mittlerweile deutlich, dass das Baumarkt-Fahrrad nicht darauf ausgelegt ist, abertausende Kilometer zurückzulegen. Die schadhaften Teile zu ersetzen, ist voraussichtlich wiederum nur eine kurzlebige Lösung.

Beim nächsten Mal: Wie wir das Hinterrad-Problem gelöst haben und weitere Abenteuer.

alle Themen anzeigen

Werde ADFC-Mitglied!

Unterstütze den ADFC und die Rad-Lobby, werde Mitglied und nutze exklusive Vorteile!

  • exklusive deutschlandweite Pannenhilfe
  • exklusives Mitgliedermagazin als E-Paper
  • Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung
  • Beratung zu rechtlichen Fragen
  • Vorteile bei vielen Kooperationspartnern
  • und vieles mehr

Dein Mitgliedsbeitrag macht den ADFC stark!

Zum Beitrittsformular

Verwandte Themen

Aufbruch Fahrrad NRW

Aufbruch Fahrrad in Nordrhein-Westfalen

Auch in Nordrhein-Westfalen haben sich Engagierte in einem breiten Netzwerk zusammengeschlossen, um den Radverkehr im…

So geht Verkehrswende

Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“ gibt einen Überblick über die…

Radverkehr in Amsterdam.

In neun Schritten zur Fahrradkommune

Auch eine Kommune, die bisher noch nichts oder nur sehr wenig für den Radverkehr getan hat, kann zur Fahrradstadt oder…

1. Eine neue Verfassung für den Straßenverkehr

Bisher verhindert die einseitige Ausrichtung des Verkehrsrechts auf die Bedürfnisse des Kfz-Verkehrs lebenswerte Städte…

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Radverkehr als Unifach

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fördert an sieben Hochschulen Radverkehrsprofessuren. Die Förderzusagen wurden…

Radverkehr stärken mit dem Nationalen Radverkehrsplan.

Nationaler Radverkehrsplan 2020

Anfang September 2012 beschloss das Bundeskabinett den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020. Er trat am 1. Januar 2013…

ADFC | Geschäftsführerin Anne-Kathrin Schneider am 10. Juni 2021 in Berlin

Nachgefragt bei: Ann-Kathrin Schneider zur Reform des Straßenverkehrsgesetzes

Der ADFC hat ein Bündnis ins Leben gerufen, um den Druck auf die Politik zu erhöhen, das autofixierte…

Kein Wandel beim Fahrradklima

Der Radverkehr ist in aller Munde, aber auf den Straßen tut sich noch zu wenig: Der ADFC-Fahrradklima-Test 2020 zeigt,…

ADFC: Parlamentarischer Abend

Mehr Fahrrad wagen – Parlamentarischer Abend des ADFC

Wie kann der fahrradfreundliche Wandel von Städten und Regionen schneller gelingen? Um diese Frage mit Politiker*innen…

https://www.adfc.de/artikel/innere-werte

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 230.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

    weiterlesen

  • Von welchen Vorteilen profitiere ich als ADFC-Mitglied?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

    weiterlesen

  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 500 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

    weiterlesen

  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung [at] bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt