ADFC Kidicalmass | 19.September 2020

Kurz vor der Bundestagswahl veranstaltet und unterstützt der ADFC große Demonstrationen. © Deckbar Photographie/ADFC

Politische Radtouren vor der Wahl

 

Die Bundestagswahl rückt näher. Der ADFC will seinen politischen Forderungen bei verschiedenen Fahrradprotesten und Demonstrationen mehr Gehör verschaffen und ruft zum Mitmachen auf.

 

Seit 2019 fordert der ADFC #MehrPlatzFürsRad. Im Superwahljahr 2021 wird die erfolgreiche Kampagne durch einen Aktionsplan für die nächste Bundesregierung mit dem Titel: So geht #Fahrradland ergänzt. Darin beschreibt der ADFC Maßnahmen, mit deren Hilfe das Fahrradland Deutschland 2030 Wirklichkeit werden kann.

Aktionen, die der ADFC unterstützt und mit denen er seine Forderungen zur Verkehrswende sichtbar macht: Bei der bundesweiten Kidical Mass am 18. und 19. September demonstrieren Kinder und ihre Familien. Sichtbar wird der ADFC auf der Sternfahrt zur IAA am 11. September und auch bei der Unterstützung von Students for Future und ihrer Protesttour „Ohne Kerosin nach Berlin“. Am 24. September unterstützt der ADFC erneut den globalen Klimastreik von Fridays for Future – er ist zwar keine politische Radtour, aber ein wichtiger Anlass, auf die Straße zu gehen. 

Bei allen Demonstrationen ist der ADFC Unterstützer oder (Mit-)Veranstalter und ruft Menschen deutschlandweit dazu auf, mitzumachen und sich lautstark für die Verkehrswende einzusetzen.

 

Kidical Mass Cottbus
Kidical Mass in Cottbus © ADFC Cottbus

Bundesweite Kidical Mass

Sie sind jung, sie sind laut und sie sind viele: 22.000 kleine und große Radfahrende nahmen im September 2020 in über 100 Städten in ganz Deutschland die Straßen ein. Sie konnten so für ein paar Stunden erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man sicher und ohne Angst mit dem Rad unterwegs ist.

Auch 2021 soll die bundesweite Kidical Mass  am 18. und 19. September wieder durch Deutschland rollen und neben viel Spaß auch eine politische Botschaft verbreiten. Die Kidical Mass fordert ein Umdenken in der Verkehrspolitik, damit Kinder sicher und selbständig in den Städten Rad fahren können.

Aktuell sind Kinder-Fahrraddemos in mehr als 120 Orten angemeldet und es werden jeden Tag mehr – Zweidrittel davon mit ADFC-Beteiligung.

 

IAA-Demo am 14.09.2019 in Frankfurt am Main
IAA-Demo am 14.09.2019 in Frankfurt am Main. © ADFC/Oeser

#aussteigen: Große Fahrradsternfahrt zur IAA

Es wird die voraussichtlich größte Fahrraddemo 2021: Am 11. September demonstriert ein breites Aktionsbündnis anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München unter dem Motto #aussteigen für eine echte Verkehrswende.

„Wir retten die Welt nicht durch immer mehr Fahrzeuge, sondern wir brauchen mehr Platz für durchgängige, komfortable Radwegenetze, dann lassen die Menschen das Auto gerne stehen“, sagt Rebecca Peters, stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC, der Teil des Aktionsbündnisses ist.

Geplant ist eine große Fahrradsternfahrt, die sich aus allen Himmelsrichtungen sternförmig auf München zubewegt und am Gelände der IAA vorbei zur zentralen Kundgebung in der Innenstadt führt. Die Demo wird vom ADFC München organisiert. Eine Radstafette fährt aus Frankfurt durch Hessen, Baden-Württemberg und Bayern bis nach Augsburg und von dort als Teil der Sternfahrt nach München. Es gibt eine Familienroute für Eltern mit Kindern. Fußgänger*innen sind dazu aufgerufen, in der Innenstadt einen eigenen Protestzug zu bilden.

2019 kamen rund 25.000 Menschen aus allen Teilen des Landes zusammen, um friedlich vor den Toren der IAA in Frankfurt für klimaverträgliche Mobilität und die Verkehrswende zu protestieren.

OKNB 2020
Der bundesweite Fahrradprotest "Ohne Kerosin Nach Berlin" will Aufmerksamkeit auf die Klimakrise lenken. © OKNB

Ohne Kerosin Nach Berlin

Auch die Students for Future wollen die anstehende Bundestagswahl nutzen. Um Aufmerksamkeit auf die Klimakrise zu lenken, rufen sie unter dem Motto „Ohne Kerosin Nach Berlin“ zu einem bundesweiten Fahrradprotest auf. Vom 20. August bis zum 10. September fahren sie zusammen mit vielen Menschen auf sechs Routen aus Karlsruhe, Nürnberg, Leipzig, Flensburg, Köln und Essen nach Berlin. Überall auf der Strecke können sich Unterstützer*innen anschließen, einzelne ADFC-Gruppen haben Zubringer-Touren organisiert und unterstützen vor Ort. Am 10. September treffen sich die Fahrrad-Demozüge zur großen Abschlussveranstaltung in Berlin.

2020 machten sich rund 70 Student*innen mit dem Rad auf den Weg von Köln nach Berlin und kamen mit den Menschen ins Gespräch. 2021 soll der Protest deutlich größer und lauter werden.

Globaler Klimastreik
Kurz vor der Bundestagswahl ruft Fridays for Future alle Menschen in Deutschland und weltweit zum globalen Klimastreik auf. © Fridays for Future Deutschland

Globaler Klimastreik

Am 24. September wird es wieder laut und voll auf den Straßen: Kurz vor der Bundestagswahl ruft Fridays for Future alle Menschen in Deutschland und weltweit zum globalen Klimastreik auf, um gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Als wichtiger Treiber der Verkehrswende unterstützt der ADFC den globalen Klimastreik als bundesweiter Partner und ruft alle Menschen auf mitzumachen.

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Falträder

Schon Hochräder wurden gefaltet, das Militär setzte auf Klappräder für Fallschirmspringer und in den 1970er-Jahren wurde…

https://www.adfc.de/artikel/politische-radtouren-vor-der-wahl

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

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