Kupplungsträger sind einfach zu montieren, erschweren aber den Zugang zum Kofferraum.

Kupplungsträger sind einfach zu montieren, erschweren aber den Zugang zum Kofferraum. © Uebler

Fahrradträger fürs Auto

 

Wer Fahrräder auch mal mit dem Auto transportieren möchte, braucht ein Fahrradträgersystem. Ob auf, am oder im Auto, jede Trägerlösung fürs Fahrrad hat eigene Vor- und Nachteile und nicht alle eignen sich für Elektroräder. Ein Überblick.

 

Fast die Hälfte aller Nutzerinnen und Nutzer einer Anhängerkupplung montieren auf ihr einen Fahrradträger. Das ergab die Umfrage eines Kupplungsherstellers unter seiner Kundschaft. Man könnte also statt von einer Anhänger- eher von einer Fahrradträgerkupplung sprechen.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, Fahrräder mit dem Auto zu transportieren: Heckklappenträger, Dachträger und nicht zuletzt Innenraumträger als Lösungen für den Transport im Auto. Es gilt also nur, die individuell passende Trägerlösung zu finden.

Hier ist ein Überblick über die Vor- und Nachteile der Trägerlösungen fürs Fahrrad.

 

 

Kupplungsträger

Am weitesten verbreitet dürften Kupplungsträger sein. Sie sind wegen ihrer einfachen Handhabung besonders beliebt. Einfach auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung aufsetzen und mit einem Hebel festklemmen, die Stromversorgung der Rückleuchten anschließen und fertig.

Die Fahrräder müssen zum Beladen nicht sehr hoch angehoben werden. Für manche Kupplungsträger-Modelle gibt es Auffahrschienen oder sogar einen Mini-Lift, um schwere Räder ohne große Anstrengung auf den Träger schieben zu können. Je nach Modell fassen solche Kupplungsträger bis zu vier Fahrräder.

Bei Kupplungsträgern Stützlast nicht überschreiten

Die Stützlast des Autos darf man beim Beladen nicht aus den Augen verlieren, denn sie ist limitiert: üblich sind 75 Kilogramm, es können aber auch mehr oder weniger sein.

Das Gewicht des Fahrradträgers muss von der Stützlast abgezogen werden. Sind das zum Beispiel 25 Kilogramm, bleiben noch 50 Kilogramm für Fahrräder. Schon zwei Elektroräder mit mehr als 25 Kilogramm würden die Stützlast also überschreiten.

Eine zuverlässige Waage für die Fahrräder ist deshalb wichtig, denn grobe Schätzungen oder Herstellerangaben sind oft ungenau und schützen nicht vor Überladung.

Kupplungsträger erschweren den Zugang zum Kofferraum. Häufig lassen sie sich deshalb abklappen, dennoch bleibt der Kofferraum-Zugang nicht besonders komfortabel.

Auf Nummernschilder und Beleuchtung achten

Der Teufel steckt oft im Detail: Kupplungsträger verdecken das Nummernschild, weshalb eines am Träger angebracht werden muss. Es gibt sie ab etwa zehn Euro, und sie benötigen keine TÜV- oder Stempelplakette.

Die Steckverbindung für den Strom muss zudem passen. Es gibt Versionen mit unterschiedlicher Anzahl an Polen. Der Abstand der Rückleuchten kann ebenfalls problematisch sein. Die Beladung darf die Außenkanten der Leuchten maximal um 40 Zentimeter überragen.

Passiert das, muss die Ladung außen mit nach vorne wirkenden weißen Leuchten und nach hinten mit roten Leuchten gesichert werden. Daher sollte man lieber vorher ausmessen, wie lang das Fahrrad ist und dass es die entsprechenden Abstände nicht überschreitet.

Der zusätzliche Luftwiderstand fällt bei Kupplungsträgern recht gering aus, da sie sich im Windschatten des Autos befinden.

Tipps für den Fahrradtransport

  • Nehmen Sie Teile, die sich während der Fahrt lösen könnten, vor der Fahrt immer ab, zum Beispiel Körbe, Luftpumpen, Fahrradcomputer und Gepäcktaschen, bei Pedelecs zudem Akku und Display.
  • Elektrofahrräder haben oft ungewöhnliche Rohrformen. Probieren Sie aus, ob das Klemmsystem des Trägers das Rad sicher fixieren kann.
  • Carbonrahmen vertragen Druck nicht besonders gut – daher ist bei der Klemmung von Rohren höchste Vorsicht geboten.
  • Manche Fahrradträger sind mit Schlössern ausgerüstet, um die Räder vor Diebstahl zu schützen. Diese sind aber nur begrenzt sicher. Lassen Sie die Räder nie über längere Zeit unbeobachtet auf dem Träger – oft reichen schon ein paar Minuten aus, um diese einfachen Diebstahlsicherungen zu überwinden.
  • Bei Elektrofahrrädern ist es empfehlenswert, die Kontakte der Elektronik mit Schutzhüllen vor Wind und Wetter zu schützen.
  • Schutzhüllen für Fahrräder auf dem Träger dürfen nur bei Wohnmobilen verwendet werden. Auf dem Auto könnten sie sich durch den Fahrtwind aufblähen und die Sicht durch die Rückspiegel behindern. Zudem wirken sie wie ein Segel und erhöhen den Spritverbrauch und die Belastung auf die Klemmungen, was zu Überlastung führen kann.

 

Heckklappenträger

Aerodynamisch günstig ist auch die zweite Variante des Heckträgers: der Heckklappenträger. Er wird an der Kofferraumklappe montiert und braucht keine Anhängerkupplung. Dafür ist die Befestigung an der Heckklappe nicht so universell. Für fast jedes Automodell wird ein extra darauf abgestimmter Träger benötigt.

Die Montage ist aufwendiger als bei einem Kupplungsträger, dafür bleiben aber Nummernschild und Rückleuchte erkennbar. Man spart sich also ein zusätzliches Nummernschild und die Beleuchtung. Allerdings stören Träger und Fahrräder beim Blick in den Rückspiegel die Sicht nach hinten.

Begrenzte Zuladung bei Heckträgern

Die Zuladung der Heckträger ist häufig sehr begrenzt. Die Mitnahme von zwei Elektrofahrrädern ist bei fast keinem Modell möglich. Zudem müssen die Räder hoch angehoben werden. Ein Kraftakt bei Elektrofahrrädern – für ihren Transport sind Heckklappenträger daher weniger geeignet.

Die Heckklappe ist nur noch schwer zu bedienen, wenn der Träger mit Fahrrädern beladen ist. Aber auch bei Heckträgern gibt es Modelle, die bis zu vier Fahrräder laden können.

Dachträger

Dachträger sind vielseitig. Ist der Grundträger installiert, können verschiedene Dinge transportiert werden – Dachboxen, Surfbretter oder auch Fahrräder. Die dafür benötigten Fahrradschienen sind oft recht günstig zu bekommen.

Auf dem Dach sind die Fahrräder nicht im Weg. Die Kofferraumklappe lässt sich problemlos nutzen, alle Beleuchtungselemente sowie das Nummernschild bleiben sichtbar, und auch die Sicht nach hinten durch den Rückspiegel wird nicht beeinträchtigt.

Ihrer Vielseitigkeit stehen aber auch gewichtige Nachteile gegenüber: Um die Fahrräder aufs Dach zu wuchten, sind eine gewisse Körpergröße und Kraft notwendig. Elektrofahrräder verbieten sich da fast von allein. Zudem sind die Trägerschienen oft nur bis 20 Kilogramm freigegeben. Es gibt zwar Dachträger mit Liftsystemen, die das Beladen deutlich erleichtern, aber auch sie sind nicht für schwere Fahrräder ausgelegt.

Bei Dachträgern erhöhen sich Luftwiderstand und Spritverbrauch

Außerdem stehen die Fahrräder auf dem Dach mitten im Wind – Luftwiderstand und Spritverbrauch erhöhen sich dadurch erheblich. Dachträger-Hersteller geben meist ein Tempolimit von 120 oder 130 km/h vor. Besser ist es, langsamer zu fahren, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen.

Bei Auffahrunfällen können Fahrräder auf dem Dach zu Geschossen werden. Auch das Fahrverhalten ändert sich aufgrund des höheren Schwerpunktes und der Seitenwindanfälligkeit nicht zum Besseren. Je nach Basisträger können aber bis zu vier Fahrräder transportiert werden.

Innenraumträger

Kein Problem mit erhöhtem Luftwiderstand gibt es bei Vorrichtungen, mit denen Fahrräder im Innenraum transportiert werden können. Dazu wird das Vorderrad herausgenommen und die Gabel in einer Vorrichtung, die auf einer Querstrebe verankert ist, festgezurrt.

Ein großer Vorteil neben dem nicht existierenden Luftwiderstand: Das Rad ist vor Wind und Wetter geschützt. Gerade bei empfindlichen Modellen wie Rennrädern aus Carbon ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Nicht alle Pkw bieten genug Platz für Innenraumträger

Der größte Nachteil ist offensichtlich: Nicht alle Pkw bieten dafür genug Platz. Meist sind es Kombis oder größere Autos, bei denen Räder in den Innenraum passen, und das oft nur bei umgeklappter Rückbank. Viel Platz für zusätzliches Gepäck bleibt nicht.

Sind die Fahrräder auf der Tour schmutzig geworden, muss man sie vor dem Rücktransport putzen oder den Schmutz mit ins Auto packen. Mehr als zwei Fahrräder lassen sich kaum in einem Kofferraum transportieren.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?

    Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 400 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

    Einen besonderen Dienst leisten die vielen ehrenamtlich Engagierten im ADFC: Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden.

    Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren? Hier bekommen Sie die Infos dazu, wie das im ADFC möglich ist.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

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